Astenhof Frischgeflügel

Beschäftigte zeigen Ihren Unmut mit einem Warnstreik

Feuer und Flamme für einen Tarifvertrag

Feuer und Flamme für einen Tarifvertrag

Mit einem mehrstündigen Warnstreik haben ca. 150 Beschäftigte  der Astenhof Frischgeflügel Produktions- und Handels GmbH in Hainspitz ihrer Forderung nach einem neuen Entgelttarifvertrag Ausdruck verliehen.

Die Gewerkschaft Nahrung – Genuss – Gaststätten hatte die komplette Frühschicht am 10.06.2016 zu einem  3– stündigen Warnstreik aufgerufen.

Hintergrund ist der schwelende Tarifstreit. Die Gewerkschaft NGG fordert für die Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 6 Prozent für 12 Monate. Dazu wurde der Entgelttarifvertrag fristgerecht schon zum 31.12.2015 gekündigt. Seitdem hat sich die Geschäftsführung immer wieder um einen Verhandlungstermin gedrückt. Erst am 19.05.2016 fand ein erster Termin statt, in der der Arbeitgeber  der NGG Tarifkommission kein Angebot vorlegen wollte. Die Gewerkschaft hat in dem Termin noch einmal sehr deutlich gemacht, dass die Forderungen für eine Erhöhung der Löhne und Azubivergütungen mehr als notwendig sind. Die NGG Tarifkommission hat des Weiteren verdeutlicht, dass sie keine weitere Verzögerungstaktik des Arbeitgebers hinnimmt.

„Wir finden das Verhalten des Arbeitgebers eine pure Provokation gegenüber den Beschäftigten bei Astenhof. Die Stimmung der Belegschaft in der Produktion ist aufgeheizt.“ so  Christl Semmisch, Geschäftsführerin der NGG Region Thüringen. „Rechnet man die vergangenen Leermonate mit, so ergibt das eine Erhöhung von lediglich 0,13 Prozent.“ so Semmisch weiter.

Für das Jahr 2017 hat der Arbeitgeber eine „Nullrunde“ angeboten. Ab dem 01.01.2018 soll es für die unteren Bewertungsgruppen eine Erhöhung von lediglich 0,05 EUR bzw. 0,10 EUR pro Stunde geben. Umgerechnet ergibt das eine prozentuale Erhöhung von 0,6 Prozent.

 

„Schon während des Warnstreiks kam es von Seiten des Arbeitgebers zu massiven Beleidigungen gegenüber den beteiligten Gewerkschaftern.“, so Christl Semmisch, Geschäftsführerin der NGG Region Thüringen.

Im Nachgang des erfolgreichen Warnstreiks, an dem sich auch sehr viele slowakische Leiharbeiter beteiligten, wurde ein engagierter slowakischer Kollege nicht mehr in den Betrieb gelassen. Ebenso wurde eine Kollegin, die am Warnstreik teilgenommen hat, an der Aufnahme ihrer Arbeit gehindert.

Der Leiharbeiter hatte die Forderungen der NGG für die übrigen Streikenden vom deutschen ins slowakische übersetzt. „Das war wohl zu viel für die Arbeitgeber, eine Solidarität wird von Seiten Astenhofs nicht gewünscht.“,  meint Semmisch etwas wütend.

Leiharbeiternehmer haben ein Leistungsverweigerungsrecht in Betrieben, die bestreikt werden. 

„Wir halten das daher für eine Maßregelung gegenüber engagierten Kollegen. Die Menschen sollen dort nur funktionieren und Leistung bringen.“ bringt es Semmisch auf den Punkt. Die Krönung war dann der Antrag des Arbeitgebers an den Betriebsrat, die Arbeitszeit wegen des Warnstreiks auf 10 Stunden auszudehnen.             „Der Betriebsrat hat dem in einer außerordentlichen Sitzung widersprochen und eine einstweilige Verfügung gegen die Ausweitung der Arbeitszeit  beim Arbeitsgericht in Gera erreicht.  „Wir haben jedoch Kenntnis davon, dass gegen die einstweilige Verfügung des Arbeitsgerichtes Gera durch den Arbeitgeber verstoßen wurde.“

Die Gewerkschaft NGG steht allen Beteiligten solidarisch zur Seite und unterstützt die von der Repression Betroffenen. Im Weiteren prüft die Gewerkschaft, gemeinsam mit dem Betriebsrat, den Verstoß des Arbeitgebers strafrechtlich zu verfolgen.

 

Auch die Presse berichtet über Astenhof:

http://www.tlz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Warnstreik-im-Morgengrauen-Gewerkschaft-NGG-gibt-sich-kaempferisch-1131309690

 

 

Astenhof Frischgeflügel

Beschäftigte zeigen Ihren Unmut mit einem Warnstreik

Feuer und Flamme für einen Tarifvertrag

Feuer und Flamme für einen Tarifvertrag

Mit einem mehrstündigen Warnstreik haben ca. 150 Beschäftigte  der Astenhof Frischgeflügel Produktions- und Handels GmbH in Hainspitz ihrer Forderung nach einem neuen Entgelttarifvertrag Ausdruck verliehen.

Die Gewerkschaft Nahrung – Genuss – Gaststätten hatte die komplette Frühschicht am 10.06.2016 zu einem  3– stündigen Warnstreik aufgerufen.

Hintergrund ist der schwelende Tarifstreit. Die Gewerkschaft NGG fordert für die Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 6 Prozent für 12 Monate. Dazu wurde der Entgelttarifvertrag fristgerecht schon zum 31.12.2015 gekündigt. Seitdem hat sich die Geschäftsführung immer wieder um einen Verhandlungstermin gedrückt. Erst am 19.05.2016 fand ein erster Termin statt, in der der Arbeitgeber  der NGG Tarifkommission kein Angebot vorlegen wollte. Die Gewerkschaft hat in dem Termin noch einmal sehr deutlich gemacht, dass die Forderungen für eine Erhöhung der Löhne und Azubivergütungen mehr als notwendig sind. Die NGG Tarifkommission hat des Weiteren verdeutlicht, dass sie keine weitere Verzögerungstaktik des Arbeitgebers hinnimmt.

„Wir finden das Verhalten des Arbeitgebers eine pure Provokation gegenüber den Beschäftigten bei Astenhof. Die Stimmung der Belegschaft in der Produktion ist aufgeheizt.“ so  Christl Semmisch, Geschäftsführerin der NGG Region Thüringen. „Rechnet man die vergangenen Leermonate mit, so ergibt das eine Erhöhung von lediglich 0,13 Prozent.“ so Semmisch weiter.

Für das Jahr 2017 hat der Arbeitgeber eine „Nullrunde“ angeboten. Ab dem 01.01.2018 soll es für die unteren Bewertungsgruppen eine Erhöhung von lediglich 0,05 EUR bzw. 0,10 EUR pro Stunde geben. Umgerechnet ergibt das eine prozentuale Erhöhung von 0,6 Prozent.

 

„Schon während des Warnstreiks kam es von Seiten des Arbeitgebers zu massiven Beleidigungen gegenüber den beteiligten Gewerkschaftern.“, so Christl Semmisch, Geschäftsführerin der NGG Region Thüringen.

Im Nachgang des erfolgreichen Warnstreiks, an dem sich auch sehr viele slowakische Leiharbeiter beteiligten, wurde ein engagierter slowakischer Kollege nicht mehr in den Betrieb gelassen. Ebenso wurde eine Kollegin, die am Warnstreik teilgenommen hat, an der Aufnahme ihrer Arbeit gehindert.

Der Leiharbeiter hatte die Forderungen der NGG für die übrigen Streikenden vom deutschen ins slowakische übersetzt. „Das war wohl zu viel für die Arbeitgeber, eine Solidarität wird von Seiten Astenhofs nicht gewünscht.“,  meint Semmisch etwas wütend.

Leiharbeiternehmer haben ein Leistungsverweigerungsrecht in Betrieben, die bestreikt werden. 

„Wir halten das daher für eine Maßregelung gegenüber engagierten Kollegen. Die Menschen sollen dort nur funktionieren und Leistung bringen.“ bringt es Semmisch auf den Punkt. Die Krönung war dann der Antrag des Arbeitgebers an den Betriebsrat, die Arbeitszeit wegen des Warnstreiks auf 10 Stunden auszudehnen.             „Der Betriebsrat hat dem in einer außerordentlichen Sitzung widersprochen und eine einstweilige Verfügung gegen die Ausweitung der Arbeitszeit  beim Arbeitsgericht in Gera erreicht.  „Wir haben jedoch Kenntnis davon, dass gegen die einstweilige Verfügung des Arbeitsgerichtes Gera durch den Arbeitgeber verstoßen wurde.“

Die Gewerkschaft NGG steht allen Beteiligten solidarisch zur Seite und unterstützt die von der Repression Betroffenen. Im Weiteren prüft die Gewerkschaft, gemeinsam mit dem Betriebsrat, den Verstoß des Arbeitgebers strafrechtlich zu verfolgen.

 

Auch die Presse berichtet über Astenhof:

http://www.tlz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Warnstreik-im-Morgengrauen-Gewerkschaft-NGG-gibt-sich-kaempferisch-1131309690

 

 

Tarifrunde 2014

Tarifverträge Thüringer Waldquell gekündigt

Faires Entgelt für gute Arbeit

Die Gewerkschaft NGG hat den aktuellen Entgelttarifvertrag für die Beschäftigten der Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH fristgerecht zum 31. Dezember 2013 gekündigt. Die NGG-Tarifkommission stellte folgende Forderungen auf:

In einem Anschlusstarifvertrag mit einer Laufzeit von 12 Monaten sollen alle

  • Entgelte in den einzelnen Bewertungsgruppen um 6,5 Prozent erhöht werden.
  • Bonusregelung nur für NGG Mitglieder.
  • Deutliche Erhöhung der Ausbildungsvergütungen und unbefristete Übernahme der Auszubildenden nach der Ausbildung im erlernten Beruf.
  • Der Arbeitgeberbeitrag zur tariflichen Altersvorsorge soll spürbar erhöht werden.

Angesichts steigender Lebenshaltungskosten sowie einem erhöhten Leistungsdruck auf die Beschäftigten, ist diese Forderung mehr als gerecht.

Einen Verhandlungstermin gibt es noch nicht.

Tarifverhandlungen Autogrill

Warnstreik an den Autobahnraststätten Hörselgau und Eisenach

Über 70 KollegInnen waren am Sonntag im Ausstand

Über 70 KollegInnen waren am Sonntag im Ausstand

Am Sonntag, den 24. November hat die Gewerkschaft NGG die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma "Autogrill" an den
Autobahnraststätten "Hörselgau" und "Eisenach" zum Warnstreik aufgerufen. Trotz schlechten Wetters und niedrigen Temperaturen war
die Stimmung ausgesprochen gut. Die Beschäftigten fordern die Geschäftsführungin Italien auf, für die nächste Verhandlungsrunde endlich ein ernstzunehmendes Angebot vorzulegen. Viele der Beschäftigten bei Autogrill sind gezwungen trotz guter Arbeit ergänzende Leistungen nach Hartz VI zu beantragen. Die Thüringer DGB Vorsitzende Renate Licht begleitete die Warnstreiks und übermittelte solidarische Grüße der anderen Gewerkschaften. Am 03.12.2013 findet der nächste Verhandlungstermin statt.

Tarifverhandlungen

Autogrill - Ausser Spesen nichts gewesen

Solidarität ist unsere Stärke

Am 12. November fand die dritte Verhandlungsrunde über den zukünftigen Tarifvertrag statt. Wieder hat man unserer Tarifkommission erklärt, die Autogrill will den Tarifvertrag, nur Geld darf er nicht kosten. Dies Gruß hat die italienische Geschäftsführung ausrichten lassen.

Am 26. November 2013 findet die nächste Verhandlung  statt. Der NGG ist zugesagt worden, dass an diesem Tag der in Italien Verantwortliche für die Autogrill Deutschland  an den  Verhandlungen teilnimmt.

Die Geduld der Beschäftigten ist mittlerweile am Ende. Sie werden dem  Herrn Gatti, von der Geschäftsführung aus Italien, einen lebendigen Empfang bereiten und ihm die Streikbereitschaft in den nächsten 14 Tagen zeigen. Monika Leichtenberger, die Verhandlungsführerin der NGG sagt in Richtung Gatti: "Die Kunden sind bei der Autogrill König, die Beschäftigten aber sind keine Bettler!"

 

 

 

 

 

 

Tarifverhandlungen Autogrill

Warnstreiks zu Weihnachten - Arbeitgeber haben es so gewollt

Warnstreiks im Feiertagsverkehr

„Die Arbeitgeber haben es so gewollt.“ kommentiert Monika Leichtenberger, Gewerkschaftssekretärin der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Region Thüringen, den zweiten Warnstreik innerhalb kürzester Zeit an der Autobahnraststätte Autogrill in Eisenach Krauthausen.

„Selbst nach der 5. Verhandlung gab es noch keine abschließende Einigung zum Manteltarifvertrag und dass, obwohl vorab ganz klare Signale an die Geschäftsleitung gegeben wurden. Mit kleinen Zugeständnissen wollten sich die Arbeitgeber über die Weihnachtsfeiertage retten. Zum Entgelt könnten sie noch kein Angebot geben, hier müsse man erst noch mal rechnen.“

Aus diesem Grund ruft die Gewerkschaft NGG alle Beschäftigten der Raststätte Krauthausen an der BAB 4 zu einem mehrstündigen Warnstreik auf. „Auch unbefristete Streiks seien nicht ausgeschlossen, sollte die Geschäftsleitung nur auf Zeit spielen“ so Leichtenberger abschließend.

Der Autogrill Konzern mit Sitz in Mailand ist der weltweit größte Anbieter von Gastronomie- und Einzelhandelsdienstleistungen für Reisende. An 1200 Standorten in 43 Ländern beschäftigt er ca. 75.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mehr als 90 % des Jahresumsatzes von mehr als zwei Milliarden € macht der Konzern an Autobahnen, Flughäfen und Bahnhöfen. Die Edizione Holding der Familie Benetton ist mit knapp 60% der Mehrheitseigner am Konzern Autogrill.

Tarifverhandlungen Autogrill

Warnstreik zum Feiertagsverkehr bei Autogrill in Eisenach

Alles stand still, zumindest für 4 Stunden

Alles stand still, zumindest für 4 Stunden

Pünktlich zum Weihnachtsheimreiseverkehr hat die Gewerkschaft NGG die Beschäftigten des Autogrill Rasthofes  in Eisenach Krauthausen zu einem vierstündigen Warnstreik aufgerufen. "Das ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das was noch kommen kann, wenn die Arbeitgeber nicht einlenken." sagt Monika Leichtenberger, Gewerkschaftssekretärin der NGG in Thüringen. Die Arbeitgber hatten sich in der 5. Verhandlung zwar ein bisschen bewegt, jedoch nicht genug.  Es ist der NGG gelungen, die Zuschläge für Nacht-, Feiertags- und Sonntagsarbeit zu vereinbaren. Darüber hinaus wird es für jeden gesetzlichen Feiertag, der an einem Montag bis Freitag fällt, einen freien Ausgleichstag geben. Keine Annäherung gibt es weiterhin beim Lohn, bei den Sonderzahlungen, beim Urlaubsanspruch und bei der Wochenarbeitszeit.

Zur Solidarität kamen streikende KollegeInnen von Amazon aus Bad Hersfeld xund vom DGB KV Eisenach sowie vom Kreisverband der Partei Die Linke.

Tarifverhandlungen Autogrill

Streikbrecher gesucht!

Alle Räder stehen still, wenn unser starker Arm es will - lichtkunst.73  / pixelio.de

Alle Räder stehen still, wenn unser starker Arm es will - lichtkunst.73 / pixelio.de

Autogrill bietet 20 € für Verrat und Verräter

Unmittelbar nach dem letzten Verhandlungstag hat der Geschäftsführer der Autogrill Deutschland GmbH, Verhandlungsführer Sait Tural, in einem streng vertraulichen Schreiben seine Storemanager darüber informiert, dass er MitarbeiterInnen, die am Streiktag arbeitswillig sein werden, mit 20 Euro belohnen möchte.

20 Euro: Ist es das wert, auf einen Tarifvertrag und auf verbriefte Rechte zu verzichten und am Ende ohne Lohnerhöhungen dazustehen? Die Kolleginnen und Kollegen sollen bitte unverzüglich der NGG melden, in welcher Weise auch immer, sie angesprochen werden, die bevorstehenden Streiks zu brechen.

Und noch eine Idee hat Herr Tural: Soweit er am Streiktag Ersatzpersonal findet, möchte er die Streikenden KollegInnen für den Rest des Tages aussperren. Sorgt dafür, dass er niemanden findet.

Fair geht anders, Herr Tural!

Jetzt zusammenhalten, den Tarifvertrag erkämpfen und sich nicht brechen lassen!

Tarifverhandlungen Autogrill

Autogrill zu keinen Zugeständnissen bereit

Die KollegInnen stehen zusammen

Am 09. Oktober 2013 fand in Eisenach die zweite Verhandlungsrunde für den Tarifvertrag mit der Autogrill Deutschland statt.

Zum ersten Mal nahm von Arbeitgeberseite ein Vertreter des italienischen Mutterkonzerns an den Verhandlungen teil. Dies, so erklärte man, zeige die Bedeutung, die Autogrill einem eigenständigen Tarifvertrag beimesse.

Was dann die Tarifkommission zu hören bekam, verschlug ihr die Sprache.

Herr Gatti erklärte, alles, was den Konzern finanziell stärker belaste als vorher, sei mit ihm nicht verhandelbar.

Daraufhin hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten die Gespräche bis auf Weiteres ausgesetzt. Ein leeres Paket braucht kein buntes Geschenk-papier. Wir wollen eine geregelte Arbeitszeit, einen fairen Lohn, Zuschläge für kurzfristige Einsätze, für Mehr-, Nacht– und Sonntagsarbeit, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Sechs-Wochen Jahresurlaub und den Bestandsschutz für
langjährige Mitarbeiter.

Basta, Herr Gutti

Nun kommt es auf die Belegschaften an.

Gewerkschaft und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in den nächsten drei Wochen gemeinsam zusammenstehen und dem Arbeitgeber Autogrill zeigen, dass sie so nicht mit sich umspringen lassen.

Jetzt den Tarifvertrag Autogrill erkämpfen! Andiamo!

Tarifverhandlungen

NGG schließt erstmalig mit Wolf Süßwaren Tarifverträge

Nach einem Warnstreik beim Süßwarenhersteller Wolf in Arnstadt konnten Tarifverträge vereinbart werden

Nach einem Warnstreik beim Süßwarenhersteller Wolf in Arnstadt konnten Tarifverträge vereinbart werden

Nach langen Verhandlungen und einem Warnstreik konnten wir einen Kompromiss mit dem Arbeitgber erzielen.

Erstmalig in der Geschichte der Wolf Süßwaren GmbH in Arnstadt haben wir einen Entgelttarifvertrag und einen Manteltarifvertrag vereinbart.
Das Wichtigste in Kürze:
1. Rückwirkend zum 01.08.2011 erhöht sich das Entgelt in allen Tarifgruppen auf 73 Prozent des derzeitigen Entgelttarifvertrages Süßwarenindustrie Ost.
2. Zum 01.11.2011 gibt es eine weitere Erhöhung im Eckentgelt von 80,00 EUR. Das entspricht einer linearen Erhöhung von 4,6 Prozent für alle Gruppen.
3. Allen Mitarbeitern, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt mehr verdienen, wird Besitzstand garantiert. Keiner verdient weniger.
4. Ab 01.01.2012 erhalten die Beschäftigten der Tarifgruppen A-C eine monatliche tarifliche Zulage in Höhe von Tarifgruppe A: 50,00 EUR Tarifgruppe B: 29,00 EUR Tarifgruppe C: 29,00 EUR.
 
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